Ungeordnetes Material
Notizen, Fragmente und offene Fragen zeigen, wo die eigentliche Blockade liegt. Das Material wird geordnet, ohne ein vorschnelles Ergebnis vorzugeben.
Beispiel: Literaturnotizen, eigene Gedanken, Feedback der Betreuung und offene Fragen voneinander trennen.
Ergebnis: Eine Übersicht über Material und Lücken
Kernfrage
Aus breitem Material wird eine untersuchbare Frage. Sie grenzt den Umfang ein und gibt allen weiteren Entscheidungen eine klare Richtung.
Beispiel: Population, Begriff und Zusammenhang festlegen, die sich im Rahmen der Arbeit untersuchen lassen.
Ergebnis: Eine fokussierte Frage mit klarem Umfang
Struktur
Argumente, Evidenz und Methode werden in eine nachvollziehbare Ordnung gebracht. So werden Lücken sichtbar, bevor flüssiger Text sie verdeckt.
Beispiel: Frage → benötigte Evidenz → Methode → Interpretation. Abschnitte ohne Belege kennzeichnen.
Ergebnis: Eine tragfähige Gliederung
Erster Entwurf
Aus der Struktur entsteht ein vollständiger Arbeitsentwurf in der eigenen Stimme. Erst ein sichtbarer Entwurf lässt sich gezielt prüfen und verbessern.
Beispiel: Ein Argument in eigenen Worten entwerfen. Fehlende Belege für die weitere Recherche markieren.
Ergebnis: Ein Entwurf für fundiertes Feedback
Überarbeitungsschleife
Struktur, Analyse, Argumentation und Sprache werden bewusst erneut geprüft. Gute wissenschaftliche Arbeit ist iterativ, nicht linear.
Beispiel: Zuerst das Argument, dann Evidenz und Struktur, zuletzt die Sprache. Bei Bedarf zur Frage zurückkehren.
Ergebnis: Priorisierte Revisionen und ein stärkerer Entwurf
Finale Fassung
Die Revisionen führen zu einem klaren Dokument, das Sie selbst erklären und vertreten können. Die Begleitung stärkt Ihre Autorenschaft, sie ersetzt sie nicht.
Beispiel: Aussagen erklären, Quellen kontrollieren und die Arbeit mit den Vorgaben der Hochschule abgleichen.
Ergebnis: Eine kohärente, gut begründbare Fassung